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Jeanslexikon

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Baumwolle ist eine sehr widerstandfähige Naturfaser. Daraus wird der Jeansstoff hergestellt. Damit die Pflanze richtig gedeiht, braucht sie viel Sonne und etwas 200 frostfreie Tage. Baumwolle ist sehr weich, dabei aber besonders reißfest und saugfähig. Sie lässt sich gut bleichen, einfärben und bedrucken.

Ein Jeans-Stil - eng an der Taille und Oberschenkel, die vom Knie abwärts weiter wird. Dieser Stil war vorallem in den 70er Jahren total angesagt. Der Begriff "Bell Bottom" ist enstanden durch die Form, von der Seite aus betrachtet.

An Bund und Oberschenkel ist sie schmal geschnitten, das Bein ist ausgestellt, wird also nach unten breiter, damit auch Stiefel unter der Jeans Platz finden.

Ist die ursprüngliche Verschlussform der Jeans: die Knopfleiste, wie man sie heute z.B. noch bei der Levi’s 501 findet. Sie war in den ersten Jahren der Jeansproduktion das einzige praktikable Verschlusssystem.

Beim Cinch Back (gesprochen: /sɪntʃ bæk/) handelt es sich um zwei Bänder mit Schnalle auf der Hinterseite der Jeans, die direkt unter dem Bund angebracht sind. Der Cinch Back wurde, bevor sich der Gürtel in der breiten Masse durchsetzte, dazu verwendet, die Hose an der Hüfte enger zu ziehen. Ab den 1940ern wurden Gürtel immer populärer und daher weitestgehend auf die Bänder verzichtet. Mit dem Interesse am Vintage-Style kamen allerdings auch die Cinch Backs an bestimmten Jeans-Modellen zurück.

Wie der Name schon erahnen lässt, geht es hierbei um Farbe, Farbe, Farbe. Ob Gelb, Grün, Türkis oder gedämpftere Gewürztöne – hier geht alles, was gefällt. Allgemein bezeichnet der Begriff daher alle Jeans, deren Denim mit einer anderen Farbe als indigoblau, grau oder schwarz gefärbt wurde.

Jeansstoff, der mehrere Färbungsvorgänge durchläuft oder mit einem besonders dunklen Indigo-Farbstoff gefärbt wird, um ein sehr dunkles Blau zu erhalten.

 

Denim ist ein sehr robuster Baumwollstoff in Köperbindung, aus dem später von Levi Strauss die erste klassische Jeans gemacht wurde. Traditionell wird für Denim ein Kettköper verwendet, bei dem nur die Kettfäden mit Indigo gefärbt, die Schussfäden jedoch ungefärbt sind.

Das Wort "Denim" kommt von der Wendung "Serge de Nîmes" (frz. „Gewebe aus Nîmes [Stadt in Frankreich]“) und wurde mit der Zeit so verkürzt, dass nur noch das kurze Wort "Denim" gebräuchlich ist.

Indigo ist ein natürlicher, blauer Farbstoff. Er wurde ursprünglich aus der Indigo-Pflanze gewonnen und hauptsächlich als Farbstoff für Jeans verwendet. 1870 gelang erstmals die vollsynthetische Herstellung von Indigo und 27 Jahre später konnte der Farbstoff von der BASF erstmalig in großen Mengen künstlich hergestellt werden und wurde auch kommerziell vertrieben. Die charakteristischen Merkmale von Indigo sind die gute Farbechtheit gegen Wasser und Licht und ein kontinuierliches, schrittweises Verblassen. Seine Unfähigkeit in die Fasern komplett einzudringen, erlauben der Jeans immer einzigartig auszusehen. 

Um zu verhindern, dass die Jeans bei euch in der Waschmaschine einläuft, wird die Stoffbahn vor dem Färben und Zuschneiden vorbehandelt. Dabei lässt man den Stoff mit Wasser oder heißem Dampf gezielt um ca. 10% einlaufen. Danach wird er gedehnt und anschließend wieder zusammengeschoben – so erhält das Denim seine finale Größe erreicht. Durch diese Behandlung kann der Jeans beim nächsten Waschgang kaum noch etwas passieren, wenn man sich an die wichtigsten Pflegetipps hält.

Im Gegensatz zu den handelsüblichen Jeans wird Raw Denim nicht vorbehandelt, d.h. innerhalb der ersten drei Waschgänge muss damit gerechnet werden, dass die Hose ein Stück einläuft.

Weit geschnittene Jeans, die viel Beinfreiheit gibt und lässig daherkommt. Der Schnitt kann sich nach unten hin etwas verjüngen oder nahezu geradlinig verlaufen.

Raw Denim (auch als Dry Denim bezeichnet) ist ein steifer, ungewaschener Jeansstoff, der mit Indigo gefärbt wurde – sozusagen eine Jeans, die sich ganz auf die Ursprünge besinnt. Raw Denim bekommt seine eigenen einzigartigen Eigenschaften nur durch Verschleiß, z.B. Entwicklung von Falten auf der Sitzfläche oder im Bereich der Kniekehlen und natürlichen Abrieb auf den Gesäßtaschen, Knien, Nähten und Säumen.

Je stärker die Jeans also beansprucht werden, desto markanter ist der individuelle Used Look, der sich nach einer Weile auf dem Stoff abzeichnet. Übrigens: Echte Liebhaber tragen ihre Raw Jeans erst einmal 6 Monate ein, ohne sie zu waschen, damit sich deutliche Gebrauchsspuren bilden (das sog. „breaking in“) und die Farbe nicht gleich zu Beginn gleichmäßig ausgewaschen wird. Man sollte also vielleicht nicht im Hochsommer mit dem Eintragen anfangen. Gegen den Geruch kann man die Jeans über Nacht ins Gefrierfach legen, das tötet die übel riechenden Bakterien ab.

Da die Hosen komplett ungewaschen sind, können sie noch einlaufen und abfärben. Bei uns in der Yeans Halle findet ihr Raw Denim von Marken wie G-Star, Nudie und Edwin.


Selvedge / Selvage Denim

Der Selvedge (GB) oder Selvage (US) Denim ist eine Art des Denims, der eine ‚natürliche’ Webkante bildet. Da diese Art der Herstellung aufwendig ist, stellt sie ein Qualitätsmerkmal dar, das nur bei qualitativ hochwertigen Jeans zu finden ist. Die Selvedge-Kante befindet sich auf der Innenseite der Hose und wird somit nur sichtbar, wenn die Hosenbeine umgekrempelt werden.

Das Wort kommt vom engl. „self-edge“ und bezeichnet somit die natürliche Entstehung der Kante. Sie entsteht dadurch, dass für Selvedge Denims das aufwändige klassische Webverfahren genutzt wird und die Jeans so nicht ausfransen können. Außerdem wird bei dieser Methode deutlich mehr Material benötigt, da der Stoff dichter gewebt und die Hose somit viel widerstandsfähiger wird.

Die Kante wird für gewöhnlich mit einem farbigen Faden versehen (Levi’s: rot; Lee: grün; Wrangler: gelb), der früher vom Produzenten benutzt wurden, um die Stoffballen verschiedener Marken zu unterscheiden.

Bei uns in der Yeans Halle in der Stuttgarter Königstraße bekommt ihr derzeit die Wrangler Selvedge Ben Shuttle sowie die Spencer Shuttle.

Enge, figurbetonte Passform, die auch unter dem Namen Röhrenjeans geläufig ist. Die Steigerung des Slim Fits ist die Skinny Jeans, die noch enger geschnitten ist.

Wird auch als Regular Fit bezeichnet und ist eine Jeans mit geradem Bein und normal hoher Taille. Die Jeans ist normal weit geschnitten und besitzt natürlich die klassischen fünf Taschen

Denim, dem ein elastisches Garn beigemischt wurde (z.B. Elasthan), um dem Stoff eine gewisse Dehnbarkeit zu verleihen. Häufig finden sich Stretch-Anteile in Röhrenjeans, um sie wirklich eng anliegen zu lassen. Aber auch für mehr Tragekomfort und Bequemlichkeit wird Stretch Denim gern verwendet. Dabei ist nur ein sehr geringer Anteil an Elasthan notwendig, um eine große Wirkung zu erzielen: 3% Stretchanteil machen Jeans bereits zu 15% dehnbar.

Der Schnitt erinnert an die Karotten-Hose, da die Jeans am Po einen lockeren Hüftsitz hat und sie auch an den Oberschenkeln leger geschnitten ist, während die Beine spitz zulaufen.

Ist eine tatsächlich alte, historische Jeans, die entweder getragen ist oder im Originalzustand auf Lager gehalten wurde. Die Vintage Jeans ist nicht mit dem Vintage Look zu verwechseln.

Denim-Behandlung, bei der durch starke Waschungen, durch Bürsten usw. ein abgenutzter und sehr abgetragener Look künstlich erzeugt wird, damit die Jeans alt aussieht

Das moderne Pendant zur Knopfleiste: Der Reißverschluss. Er trat ab den 20er Jahren seinen Siegeszug im Textilbereich an, da er ein schnelleres Schließen und Öffnen der Hose ermöglicht. Aus diesem Grund wird der Reißverschluss heute oft anstelle der Knopfleiste verwendet.